
Dezember 2019
APD Global Research hat eine neue Abteilung für Compliance-Lösungen für Leasingunternehmen, Makler, Händler und Kreditgeber gegründet.
Compliance360 wurde entwickelt, um Kundenfeedback gemäß den FCA-Richtlinien zu überwachen und sicherzustellen, dass Lieferanten proaktiv auf Nichteinhaltungsbereiche wie Provisionen, Transparenz und Erschwinglichkeit reagieren.
APD überwacht das Feedback von Kunden in Echtzeit über seine Kundendienstplattform und weist zufriedenstellende Kundenergebnisse nach, die bei Bedarf an die FCA weitergegeben werden können.
Für den Kreditgeber generieren die per E-Mail an den Kunden gesendeten „weichen“ Fragen eine „Heatmap“ seines Vermittlernetzwerks, die zeigt, wo das Kundenfeedback potenzielle Problembereiche aufgedeckt hat.
„Unsere Compliance-Lösung hilft Unternehmen proaktiv dabei, ihren FCA-Verpflichtungen mit Hilfe von Endbenutzerkunden nachzukommen.
„Sie können sowohl aus dem positiven als auch aus dem negativen Feedback eines Kunden lernen, was im Einklang mit den FCA-Vorschriften wertvolle Erkenntnisse liefert“, erklärte Paul Turner, Vorsitzender von APD Global Research.
„Es ist eine Win-Win-Situation sowohl für die FCA-Compliance als auch für die Kundenbeziehungen.
„Da viele Lieferungen von Maklern aus der Ferne abgesichert werden, bleibt der Kontakt mit dem Kunden während der Vertragslaufzeit für die Lieferanten bestehen, wenn dieser mit der Suche nach seinem nächsten Auto beginnt“, fügte er hinzu.
APD führte Forschungsergebnisse für eine aktuelle Umfrage der Leasing Broker Federation durch, die auf unterschiedliche Meinungen ihrer Mitglieder zur Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften hinwies.
Dabei zeigte sich, dass 44 % der Makler der Ansicht waren, dass die Verantwortung dafür, dass die Kunden ausreichende, zeitnahe und transparente Informationen erhalten, hauptsächlich bei ihnen liege.
Ein ähnlicher Prozentsatz war der Ansicht, dass es sich um eine gemeinsame Verantwortung des Maklers und des Kreditgebers handeln sollte.
Auf die Frage, wer für die Beurteilung, ob sich ein Kunde das von ihm abgeschlossene Geschäft leisten kann, verantwortlich sei, stimmten 78 % der Makler zu, dass dies eine gemeinsame Verantwortung von Maklern und Kreditgebern sei.
Unterdessen waren 11 % der Makler der Meinung, dass die Verantwortung beim Makler liegen sollte, während ein gleicher Prozentsatz die gegenteilige Ansicht vertrat, dass die Verantwortung ausschließlich beim Kreditgeber liege.